Ich bin jetzt 36 Jahre alt. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, aber ich glaube meine Eltern haben nie nackt gebadet. Ich wurde zwar recht freizügig erzogen, aber zum FKK bin ich eigentlich aus eigenem Antrieb gestoßen.
Ich war mit 19 mit meinem ersten Freund, Stefan, in Urlaub. Wir waren auf Fuerteventura. Bis dahin habe ich
zwar immer „Oben-Ohne“ gebadet, der String blieb aber stets an. Wir beide lagen nun am Strand von Fuerteventura.
Dort geht es recht locker zu. Um uns herum waren einige Nackte, einige Urlauber trugen aber auch Badeklamotten.
Wer öfters die Erfahrung mit nassen Bikini-Höschen gemacht hat, kann ein Lied davon singen : Wir Mädchen sind
ja ohne hin empfindlicher für Blasenentzündungen. Ich hatte mir aber bis zu diesem Tag noch nie Gedanken darüber
gemacht, warum diese blöde Hose einfach sein musste, es war einfach so. Früher im Schwimmbad hat man sich eben
ein Handtuch umgewickelt und eine trockene Hose angezogen. Am Strand machte man das aber eigentlich nicht.
Als ich nun aber neben uns das Paar so ansah kam mir plötzlich doch der Gedanke, wieso ich mich eigentlich
mit dieser nassen Bikini-Hose rumärgern müsste.
Das Paar neben uns war sehr attraktiv : Sie war Mitte 20, hatte lange schwarze Haare, eine sehr flache Brust,
ihre Schamhaare hatte sie komplett rasiert, was für die damalige Zeit doch noch recht ungewöhnlich war.
Man sah zwar am Strand vereinzelt blank rasierte Unterteile, die Mehrzahl, so auch ich, trugen einen
gepflegten Haarstreifen. Sie war schlank und je nachdem, wie sie sich bewegte, konnte man ihr prima
zwischen die Beine sehen. Der Mann war ebenfalls sehr hübsch. Er war schon etwas älter. Seine Pracht
zwischen den Beinen zeigte er sehr stolz, so wie ich fand. So lag ich da im warmen Sand und wog das
Für- und Wider – des Nacktbadens gegeneinander ab. Schließlich kam ich zu dem Schluss, es nicht zu tun,
so gerne ich auch auf dieses unbequeme Ding verzichten wollte.
Mein Freund und ich waren damals gerade mal ein halbes Jahr zusammen. Wir sprachen über vieles, aber ich traute mich nicht, ihm zu sagen, dass ich mein Höschen ausziehen wollte. Was sollte er von mir denken? Am gleichen Abend saßen wir dann bei einem Sangria in einer Kneipe. Mein Freund kam auf den Nachmittag zu sprechen. Ich hatte ja gemerkt, dass ihm der Anblick der dunkelhaarigen Nackten sehr gut gefiel. Schüchtern fragte er mich nun, ob ich nicht auch mal so über den Strand laufen wollte. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Schnell willigte ich ein, gab aber an, ich wollte es nur für ihn tun. Das war wohl gelogen !
Dann war der nächste Morgen gekommen. Wir packten die Tasche für
den Strand. Als ich mein Bikini-Höschen einpacken wollte, blickte mich Stefan fragend an. Ich verstand
sofort und legte es wieder weg. Ich zog nur mein kurzes Minikleid über, darunter trug ich nichts.
Nun gab es keinen Weg mehr zurück. Am Strand zog ich mein Kleidchen aus, als ob ich immer schon nackt gebadet
hätte!
Der Strandtag war der schönste Tag in diesem Urlaub. Jemand, der es noch nie versucht hat, kann sich
nicht vorstellen, welch befreiendes Gefühl es ist, wenn der Meereswind überall hinwehen kann.
Dieses kleine Stückchen Stoff bedeutete mehr als nur ein Bikini-Höschen. Es war eine totale Befreiung
von Zwängen und Verpflichtungen. Ich muss zugeben, dass ich in der ersten Stunde am Strand schon etwas
unsicher war. Irgendwie dachte ich immer, alle würden nur mich anstarren. Nach einer weiteren Stunde
hatte sich dieses Gefühl aber gelegt. Nackt-Sein war von da an die natürlichste Sache der Welt für mich.
Den gesamten weiteren Urlaub habe ich keinen Slip mehr getragen. Ich habe das Gefühl genossen, unten
herum völlig uneingepackt zu sein. Ich wurde nachher immer mutiger und habe meine kürzesten Minis
angezogen. Beim Sitzen im Restaurant musste ich dann schon aufpassen, dass nicht zu viel zu sehen war.
Mein Freund war manchmal etwas unsicher und wusste nicht so recht, wie er mit meinem neuen „Freiheitsdrang“
umgehen sollte. Auf der einen Seite genoss er es, immer und überall seine Hand unter meinen Rock zu
schieben und sofort am Ziel zu sein, er genoss es auch, wenn andere Männer neidisch zu ihm blickten,
manchmal wurde es ihm aber auch zuviel. Dann kamen schon einmal Bemerkungen wie : „Man kann Deine Muschi
sehen“ oder „ Meinst Du nicht, dieser Rock ist zu kurz“. Vor allem kam das dann, wenn ich abends nach
dem zweiten oder dritten Sangria vergaß, dass ich nichts drunter hatte und mich völlig unbefangen
bewegte, bückte oder auf dem Barhocker saß, sodass mir jedermann bis ins Zentrum sehen konnte. Ich
habe mich aber nicht davon abhalten lassen.
Dieser Urlaub war ein Wendepunkt in meinem Leben. Mit Stefan war ich dann noch ein Jahr lang zusammen. Seitdem fahre ich nur noch in Urlaub dahin, wo ich mich ganz ausziehen kann. Nasse Badeklamotten kommen nicht mehr in Frage. Ins Schwimmbad gehe ich nur noch, wenn dort FKK-Tag ist und Unterwäsche mag ich nur noch, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, z.B. unter Jeans oder wenn ich zum Arzt muss.



